Die Nationalparkverwaltung genehmigt den Abtransport des Marmors von Göflan über eine provisorische Straße: Unterschied zwischen den Versionen

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! bgcolor="#dddddd" colspan="3" | Die Nationalparkverwaltung genehmigt den Abtransport des Marmors von Göflan über eine provisorische Straße
! bgcolor="#dddddd" colspan="3" | Der Abtransport des Marmors nach Göflan über Forststraßen wird genehmigt
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| Schlanders – Sondrio
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| valign="top" | Mit der getrennten Nutzung des Weißwasserbruches in Laas durch die "Lasa Marmo" und jener im Göflaner Wantl durch die "Tiroler Marmorwerke GmbH" sahen sich vor allem die Schlanderser Gemeinde und die Fraktionsverwaltung von Göflan als Besitzerin des Wandlbruchs damit konfrontiert, dem neuen Betreiber auch eine entsprechende Abtransportmöglichkeit zur Verfügung zu stellen. Die mittelfristige Lösung des Problems sah eine Seilbahn für den Marmortransport auf dem Schlanderser Gemeindegebiet vor. Doch kurzfristig musste eine andere Lösung her. Gegen den Widerstand einiger zuständiger Stellen und sogar gegen das negative Gutachten der eigenen Techniker genehmigte der Nationalpark, auf seinem Gebiet eine Forststraße zu einer Straße für den Marmortransport auszubauen.
| valign="top" | Mit der getrennten Nutzung des Weißwasserbruches in Laas durch die "Lasa Marmo" und jener Brüche im Göflaner Wandl durch die "Tiroler Marmorwerke GmbH" sahen sich vor allem die Schlanderser Gemeinde und die Fraktionsverwaltung von Göflan als Eigentümer des Wandlbruchs in die Pflicht genommen, dem neuen Betreiber auch eine entsprechende Abtransportmöglichkeit über gemeindeeignes Gebiet und somit autonom und unabhängig von den bestehenden Transportstrukturen in Laas zur Verfügung zu stellen. Die mittelfristige Lösung des Problems sah den Neubau einer Seilbahn für den Marmortransport auf dem Schlanderser Gemeindegebiet vor. Doch kurzfristig musste eine andere Lösung her. Gegen den Widerstand einiger zuständigen Stellen und sogar gegen das negative Gutachten der eigenen Techniker genehmigte die staatliche Nationalparkverwaltung, nachfolgend auch alle anderen öffentlichen Körperschaften, einen provisorischen Abtransport per Lkw der im Göflaner Marmorbruch abgebauten Marmorblöcke auf Forstwegen vom Göflaner Bruch nach Göflan bzw. Schlanders zur Weiterverarbeitung. Zwischen der Göflaner Alm und dem letzten Teilstück der bereits bestehenden noch von der "Lasa" erbauten Marmorstraße musste ein neues Stück Straße gebaut werden.
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Aktuelle Version vom 5. August 2018, 15:20 Uhr

Der Abtransport des Marmors nach Göflan über Forststraßen wird genehmigt
Wann? 2005

Wo? Schlanders – Sondrio
Ereignis: Mit der getrennten Nutzung des Weißwasserbruches in Laas durch die "Lasa Marmo" und jener Brüche im Göflaner Wandl durch die "Tiroler Marmorwerke GmbH" sahen sich vor allem die Schlanderser Gemeinde und die Fraktionsverwaltung von Göflan als Eigentümer des Wandlbruchs in die Pflicht genommen, dem neuen Betreiber auch eine entsprechende Abtransportmöglichkeit über gemeindeeignes Gebiet und somit autonom und unabhängig von den bestehenden Transportstrukturen in Laas zur Verfügung zu stellen. Die mittelfristige Lösung des Problems sah den Neubau einer Seilbahn für den Marmortransport auf dem Schlanderser Gemeindegebiet vor. Doch kurzfristig musste eine andere Lösung her. Gegen den Widerstand einiger zuständigen Stellen und sogar gegen das negative Gutachten der eigenen Techniker genehmigte die staatliche Nationalparkverwaltung, nachfolgend auch alle anderen öffentlichen Körperschaften, einen provisorischen Abtransport per Lkw der im Göflaner Marmorbruch abgebauten Marmorblöcke auf Forstwegen vom Göflaner Bruch nach Göflan bzw. Schlanders zur Weiterverarbeitung. Zwischen der Göflaner Alm und dem letzten Teilstück der bereits bestehenden noch von der "Lasa" erbauten Marmorstraße musste ein neues Stück Straße gebaut werden.

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